Selbsthilfegruppe für klassische Homöopathie e.V.
   

Aktuelles

Artikel aus der SZ vom 13. Oktober 2016

Kügelchen vor die Säue von Kathrin Zinkant (mit Kommentierung von Birgit Raab)

Die Homöopathie ist in deutschen Tierställen angekommen.
Der Kampf gegen Antibiotikaresistenzen könnte sie noch populärer machen

Es gibt Reizworte, die mit großer Verlässlichkeit zu Diskussionen führen. Homöopathie ist eines davon. Ob es um die Behandlung der kindlichen Erkältung geht oder um die Linderung von Entzündungen der Haut – die einen halten Homöopathie für Hokuspokus, die anderen schwören einfach drauf. Ganz egal, ob es wissenschaftliche Belege für ihre Wirksamkeit gibt oder nicht. (Kommentar: Es gibt sehr wohl wissenschaftliche Beweise für die Wirksamkeit der Homöopathie - erst vor wenigen Monaten ist ein aktueller Forschungsreader zur Homöopathie herausgegeben worden siehe hier )

Was weniger bekannt ist: Auch in deutschen Tierställen gibt es Anhänger der Homöopathie. Und wenn es nach der Politik geht, dürfen es sogar noch mehr werden. Als sich vor wenigen Wochen drei EU-Parlamentarier der Europäischen Volkspartei zum Thema Antibiotikaresistenzen äußerten, fiel der überraschende Satz: „Homöopathische Wirkstoffe können bei entsprechender Diagnose eine gute Ergänzung oder sogar eine Alternative zur Schulmedizin sein.“

Können sie das wirklich? Fest steht, dass der globale Kampf gegen Antibiotikaresistenzen mittlerweile ganz oben auf der politischen Agenda steht, er war Thema des G-7-Gipfels im vergangenen Jahr in Elmau, er wurde diese Woche auch auf dem Weltgesundheitsgipfel in Berlin diskutiert. Und es ist klar, dass ein wichtiger Teil dieses Kampfes in den Tierställen ausgefochten werden muss. (Kommentar: Ich finde die Wortwahl befremdlich - da wird von Kampf gesprochen und von Ausfechten. Mir gefiele besser, von "ins Gleichgewicht" und "in die richtige Balance zu kommen" zu sprechen.)

So hält es auch das Strategiepapier der Bundesregierung, DART 2020, fest. Bislang allerdings ist der Erfolg ein oberflächlicher: Zwar konnte der Gesamtverbrauch der wichtigen Medikamente in den Tierställen nach aktuellen Angaben des Bundesinstituts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit in den vergangenen fünf Jahren insgesamt halbiert werden. Allerdings ist der Verbrauch von Antibiotika, die auch für die Behandlung von Menschen wichtig sind, unverändert hoch. (Kommentar: Stimmt, das sollte sich dringend ändern.)

Weil Globuli für Tiere nicht recht taugen, kommen Sprühflaschen zum Einsatz

Was also tun? Tatsächlich suchen Bauern schon lange nach Alternativen, um ihre Tiere fit zu halten und nicht jedes Mal die ganze Herde behandeln zu müssen. Homöopathie wird deshalb seit Jahrzehnten in vielen Ställen eingesetzt. Sie richtet sich in weiten Teilen nach der klassischen Homöopathie am Menschen, wie sie sich Samuel Hahnemann einst ausgedacht hat: Ein Teil Wirkstoff wird in neun Teilen Flüssigkeit verdünnt oder mit neun Teilen Zucker verrieben. Davon wird wieder ein Teil genommen und der gleichen Prozedur unterzogen. Und immer so weiter.

Nach sechs dieser sogenannten Potenzierungen erhält man dann zum Beispiel ein D6-Präparat. Der Buchstabe D bezeichnet dabei die Art der Potenzierung, also das Verhältnis eins zu zehn. Für C-Homöopathika wird im Verhältnis 1 zu 100 verdünnt. Und ganz anders als in der Dosis-bezogenen Medizin ist genau das laut Hahnemann der Trick: Je stärker die Verdünnung, desto stärker auch die Wirkung. (Kommentar: Das ist kein Trick, sondern ist die Wirkung der Potenzierung und des Ähnlichkeitsgesetzes, das Hahnemann entdeckt hat. Die homöopathische Therapie steht auf drei Säulen - 1) Prüfung des Arzneimittels am gesunden Menschen, 2) Verdünnung und Verschüttelung = Potenzierung und 3) das Ähnlichkeitsgesetz "Simile similibus curentur").

Einer wissenschaftlichen Überprüfung hält diese Aussage allerdings nicht stand. (Kommentar: siehe oben).

Das gilt auch für Mastschweine und Milchkühe. Trotzdem schwören viele Bauern auf Hahnemanns Konzept. So wie auch viele menschliche Patienten.

Menschen werden die Mittel allerdings als Tropfen oder Streukügelchen verabreicht. Am bekanntesten sind die kleinen Zuckerpillen, Globuli genannt. Einer Kuh oder einem Schwein sind solche Kügelchen allerdings schlecht auf die Zunge zu legen, sie werden deshalb in Wasser und Alkohol aufgelöst und dem Tier auf verschiedene Weise verabreicht, z.B. mithilfe von Blumensprühflaschen.

"Das Mittel sollte prinzipiell auf eine Schleimhaut aufgebracht werden“, erklärt der Tierarzt Peter Klocke. Bei Kühen landen die Homöopathika deshalb meist in der Nase, in der Vagina oder im Maul. „Ich kenne aber auch Fälle, in denen die Mittel unter die Haut oder sogar intravenös gespritzt wurden.“ Was da besser sei, darüber gebe es keine Erkenntnisse.

Wie aber kann es überhaupt sinnvoll sein, mit Mitteln zu behandeln, die wissenschaftlich betrachtet völlig wirkungslos sind? Kommentar: hier wird von der Autorin bereits zum dritten Mal wiederholt, dass Homöopathie wissenschaftlich betrachtet keine Wirkung hätte. Weshalb diese Wiederholungen?

„Wenn man mal von den Erfahrungen ausgeht, die von den Bauern gemacht werden, dann eignen sich homöopathische Mittel vor allem bei Störungen und Erkrankungen, die von alleine wieder ausheilen“, kommentiert Klocke. Dazu zählt etwa die Fruchtbarkeitsstörung. Manchmal auch die bakterielle Euterentzündung der Milchkuh, die häufig auftritt und früher sofort mit Antibiotika behandelt wurde. Es geht aber auch anders. „Wir nutzen homöopathische Mittel zum Beispiel, um die Zeit zu überbrücken, die für eine gründliche Diagnostik nötig ist“, sagt Klocke. Der wichtigste Effekt sei, dass die Landwirte das Gefühl hätten, sie könnten etwas tun. Kommentar: da spricht für mich die Überheblichkeit eines Tierarztes

Zugleich entstünde weniger Wartezeit, was die ökonomisch extrem unter Druck geratenen Milchbauern begrüßen.

Mit seinem Kollegen Christian Fidelak betreibt der Arzt in Potsdam heute eine veterinärmedizinische Beratungsfirma für die Milchviehhaltung, die mittlerweile sogar konventionelle Zulieferer großer Molkereien betreut – unter anderem in Bayern. Beide Tiermediziner haben zuvor beim Forschungsinstitut für biologischen Landbau FIBL gearbeitet und langjährige Erfahrung mit der Homöopathie im Tierstall. Dabei hat Klocke vor allem eines gelernt: „Jeder macht es anders.“ Und nicht alle bleiben auf dem Boden der Tatsachen.

Das gilt zum Beispiel für sogenannte Nosoden, bei denen es sich um eine Art homöopathische Impfung handelt. Sie enthalten extreme Verdünnungen von Krankheitserregern oder kranken Zellen, bisweilen ist Eiter die Grundlage. Klocke zufolge ist die Verwendung dieser Mittel heute unüblich, aber in Seminarbeiträgen finden sich immer wieder Hinweise auf Nosoden, die zusätzlich zu den Globuli eingesetzt werden könnten. Kommentar: Die beiden Tierärzte scheinen sich nur sehr oberflächlich mit der homöopathischen Heilkunst befasst zu haben - Nosoden sind in der miasmatischen Behandlung von (meist chronischen) Erkrankungen sehr wichtig und bringen in manchen verzwickten, stagnierenden Fällen oft den erhofften Heilungsfortschritt. Hahnemann hat die Nosoden in seinen späteren Lebensjahren entdeckt und erforscht - andere wichtige Homöopathen wie Allen, Kent, Julian etc. haben die Anwendung der Nosoden verfeinert.

Nicht selten paaren sich diese Ratschläge mit anderen Absonderlichkeiten. So rät eine Veterinärhomöopathin dazu, drei Globuli in hundert Milliliter Wasser aufzulösen – aber nicht sechs Globuli in zweihundert Milliliter Wasser. „Da ist man dann rasch im Bereich des Esoterischen“, sagt Klocke.

Oft steht man vor der Frage, ob das Tier überlebt. Dann helfen manchmal nur noch Antibiotika

Genauso wehrt sich Klocke gegen andere Übertreibungen – zum Beispiel die, man könne nun auf Antibiotika verzichten und stattdessen mit Globuli behandeln. „Mir ist die Aussage, dass Homöopathie eine Alternative zur Schulmedizin sein kann, viel zu plakativ.“, sagt der Tierarzt. Ähnlich sieht es die Veterinärmedizinerin Heidi Kübler. „Die Antwort ist klar: Nein, die Homöopathie ist keine Alternative zur Schulmedizin“, sagt sie. Auch für die Vorsitzende der Gesellschaft für Ganzheitliche Tiermedizin in Deutschland sind naturheilkundliche Verfahren eine sinnvolle Ergänzung zu dem, was sich mit der Schulmedizin bewerkstelligen lässt. Mehr aber auch nicht. Kommentar: aus Sicht eines Schulmediziners fällt es anscheinend sehr schwer, das Gelernte kritisch zu hinterfragen und sich beim ein oder anderen einzugestehen, dass es vielleicht doch nicht ganz so gut ist. Ich denke, dass in Zukunft Homöopathie und andere naturheilkundliche Therapien vorrangig eingesetzt werden und Schulmedizin in Form von Diagnostik sinnvoll ergänzt wird.

„Man kann in der Rinder- und Schweinehaltung schon einiges mit ganzheitlichen Methoden bewirken“, sagt Kübler. Aber oft stehe man vor der Frage, ob das Tier überlebt. Da komme man an Antibiotika nicht immer vorbei.

Wobei für Heidi Kübler ohnehin weniger im Mittelpunkt steht, ob und welche Medikamente gegen solche schweren Erkrankungen akut helfen. Sondern unter welchen Umständen diese Erkrankungen entstehen und sich im Tierstall ausbreiten. „Im Vordergrund stehen die Haltungsbedingungen“, sagt die Ärztin. In voll belegten Ställe mit mangelhafter Lüftung und Hygiene würden die Tiere naturgemäß nun mal häufiger und meist auch schwerer krank. „Auf diese Missstände können wir Tierärzte zwar hinweisen“, sagt Kübler. „Aber beseitigen können wir sie nicht.“ Kommentar: stimme ich voll und ganz zu - Haltung, Bewegung und Fütterung sind wesentliche Einflussfaktoren für die Erhaltung der Gesundheit der Tiere. In ökologisch wirtschaftenden Betrieben sind bestimmte Richtlinien für das Tierwohl einzuhalten wie zum Beispiel genügend Auslauffläche, was jährlich einmal kontrolliert wird. Wer Bio-Lebensmittel kauft, unterstützt gute Haltungsbedingungen für Tiere.

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Pressemitteilung vom 5. Januar 2016

Wir lehnen die Forderung nach Einführung einer Impfpflicht entschieden ab

Der Vorstand der Selbsthilfegruppe für Klassische Homöopathie spricht sich entschieden gegen die Forderung für eine Impfpflicht aus, wie jüngst von der CDU mit knapper Mehrheit auf Ihrem Parteitag beschlossen wurde.

„Eine Impfpflicht verstoße gegen das Grundgesetz und speziell gegen den Grundsatz der körperlichen Unversehrtheit.“, betonen Birgit Raab (Vorsitzende) und Monika Hochreuter (stv. Vorsitzende). „Ob Impfung oder nicht - diese Entscheidung sei jedem selbst zu überlassen und niemandem aufzuzwingen.“

Gemäß der Ottawa-Charta der Weltgesundheitsorganisation (WHO) fordert der Vorstand, „allen Menschen ein höheres Maß an Selbstbestimmung über ihre Gesundheit zu ermöglichen und sie damit zur Stärkung ihrer Gesundheit zu befähigen.“ Dem hohen Wert der Selbstbestimmung über die eigene Gesundheit ist jede öffentliche Empfehlung untergeordnet. Dem widerspreche ein Zwang zum Impfen massiv.

Viele Eltern glaubten, dass ihr Kind durch die inzwischen mehr als 37 empfohlenen Impfungen in den ersten zwei Jahren gesünder blieben (im Vergleich: 1976 waren es gerade mal 11 empfohlene Impfungen). Doch wie unter anderem jüngst eine Studie, veröffentlicht in der Zeitschrift der American Medical Association (JAMA) festgestellt habe, sind wenig oder nicht geimpfte Kinder bei besserer Gesundheit. Die Studie bewertete Daten von mehr als 320.000 Kinder im Alter von zwei bis 24 Monaten. Es zeigte sich, dass wenig oder nicht geimpfte Kinder deutlich weniger ambulante Behandlungen und Notfall-Besuche im Krankenhaus beanspruchten im Vergleich zu altersgemäß geimpften Kindern.

Auch erhielten Ärzte für Kassenpatienten bei einer Beratung zum Thema Impfungen nur dann ein Entgelt, wenn sie am Ende auch impfen. Eine unabhängige Beratung, die die freie Entscheidung der Eltern offen lässt, sei da nicht zu erwarten.

Bedenklich sei, dass keine neutrale und unabhängige Forschung zu Impfstoffen mehr erfolge. Die Entwicklung und Testung der Impfstoffe haben die Firmen übernommen, die diese Impfseren später auch verkaufen. Neuere Impfstoffe beständen inzwischen nur noch aus einem Antigen und Aluminiumhydroxid, einem Adjuvans. Wenn Bruchstücke von Viren ins Gewebe gespritzt wird (= Antigen), dann passiere nichts. Das interessiere das Immunsystem nicht.

Als Impfstoffhersteller brauche ich einen Stoff, der die Immunreaktion in Gang setzt. Deshalb sind in den Impfseren Beimischungen (Adjuvantien), welche die Bildung von Antikörpern initiieren soll. Denn würden keine Antikörper nach einer Impfung in der klinischen Studie auftreten, dann wäre kein Wirksamkeitsnachweis vorhanden. Und die Impfung würde nicht zugelassen.

Aluminiumsalze als Adjuvantien sind hochtoxisch für den Menschen und was sie im menschlichen Körper machen, zu großen Teilen unbekannt. Was auch fast niemand weiß: In den klinischen Studien für Impfstoffe wird von placebokontrollierten Doppelblindversuchen gesprochen. Doch in den Placebo-Gruppen wird nicht etwa ein Placebo gespritzt (= Medikament ohne Wirkstoff), sondern die Lösung ohne Anti-Gen, jedoch mit Adjuvans (= Aluminiumhydroxid). Damit sei ein Vergleich von unerwünschten Wirkungen von Impfstoffen und möglichen Nebenwirkungen überhaupt nicht mehr möglich.

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Glückwünsche an Dieter Scharl zum Heilpraktiker

Birgit Raab gratuliert Dieter Scharl mit einem Blumen-strauß zur erfolgreichen Überprüfung zum Heilpraktiker beim Gesundheitsamt im vergangenen Jahr 2014

Jahreshauptversammlung am 29. April 2015

Pressemitteilung vom 4. Mai 2015

Veranstaltungen haben großen Zulauf

„Wir treffen den Nerv mit unseren Angeboten.“, erläuterte Vorsitzende Birgit Raab. Bei den ersten Veranstaltungen 2015, einer Filmvorführung des Films „Wir impfen nicht.“ mit Regisseur und Filmemacher Michael Leitner und einem öffentlichen Vortrag mit der Heilpraktikerin Dr. Rosina Sonnenschmidt über gesunden Schlaf kamen jeweils zwischen 80 und 100 Menschen. In ihrem Rückblick betonte sie, dass auch die Angebote der Selbsthilfegruppe für Klassische Homöopathie in 2014 sehr gut angenommen wurden. „Unsere Stärke liegt darin, jedes Jahr das richtige Gespür zu haben, welche Themen und Veranstaltungen für die Vereinsmitglieder und für die Bevölkerung interessant sind und welche Möglichkeiten auch immer wieder die "Homöopathie" bietet bei der Gesunderhaltung.“

Inzwischen sind 208 Menschen Mitglied im homöopathischen Verein geworden, die mit ihrem Jahresbeitrag dazu beitragen, dass die Veranstaltungen überhaupt stattfinden können. Zwei Drittel der Mitglieder kommen aus der Stadt oder dem Landkreis Ansbach. Das restliche Drittel stammt aus Mittelfranken oder darüber hinaus. 180 der 208 sind Frauen, was 87% aller Mitglieder entspricht.

Den Überlegungen, eine Impfpflicht einzuführen, erteilten die Anwesenden der Versammlung eine deutliche Absage. Ob Impfen oder nicht solle die Entscheidung jedes Einzelnen bleiben. So kann jede Impfung auch mit Komplikationen und nachhaltigen Impfschäden verbunden sein. Rechtlich gesehen sei die Impfung eine Körperverletzung und laut Grundgesetz ist die Unverletzbarkeit besonders geschützt.

In den meisten Impfstoffen ist als Impfverstärker das Aluminiumsalz
„Aluminiumhydroxid“ beigefügt, das im Verdacht steht, Krebs zu erzeugen und Nerven zu schädigen. Bei Prüfung der Impfstoffe erhalten die Prüfgruppe und die angebliche Placebogruppe dieses Aluminiumhydroxid, einmal mit Impfstoff und einmal ohne.
Dadurch sind mögliche Schädigungen durch das Aluminiumhydroxid überhaupt nicht vergleichbar.

Der Wissenschaftsjournalist und Dokumentarfilmer Bert Ehgartner hat sich mit den Aluminiumsalzen intensiv auseinandergesetzt und mit seinem Film „The dirty little secret“ bewirkt, dass in zunehmend mehr Deodorants keine Aluminiumsalze mehr verwendet werden.

Bert Ehgartner aus Wien wird am Dienstag, 19. Mai 2015 um 19:30 Uhr aus seinen Büchern „Gesund ohne Aluminium“ und „The dirty little secret“ vortragen mit anschließender Diskussion. Der topaktuelle Vortrag /Lesung findet im Kammerspielesaal in der Maximilianstraße 29 in Ansbach statt.

Zuletzt überreichte die Vorsitzende Birgit Raab dem Kassier Dieter Scharl einen Blumenstrauß und beglückwünschte ihn zur erfolgreichen Überprüfung als Heilpraktiker durch das Gesundheitsamt im vergangenen Jahr. „Von unserem Vorstand sind von acht Personen inzwischen drei Heilpraktiker/innen geworden und bereichern unsere Vereinsarbeit mit ihrem Fachwissen. Wir freuen uns, soviel Knowhow nutzen zu können.“, so Birgit Raab.

 

Unser Stand auf der Kontakta 2014 am 10.09.14:

Stand auf der Kontakta 2014

von links nach rechts: Kerstin Ringler und Christa Pusch

Beteiligung an der Kontakta 2014

Die Selbsthilfegruppe für Klassische Homöopathie e.V. hat sich am Mittwoch, 10. September 2014 mit einem Stand an der Kontakta beteiligt. Dies wurde durch KISS Ansbach möglich, die einen Gemeinschaftsstand angemietet hatten und den verschiedenen Selbsthilfegruppen eine kostenfreie Teilnahme ermöglichten.

Für die Besucher/innen hatten wir ein anspruchsvolles Ratespiel dabei: Wer am genauesten schätzen konnte, wie viele (unarzneiliche) Globuli sich in der Acrylröhre befinden, hat das Buch "Homöopathie für Pflanzen" gewonnen. Als zweiter Preis vergaben wir das "Homöopathische Mittel für Boden und Pflanze: Helix tosta D6", das gut gegen Schnecken hilft und als dritten Preis einen "Bodenverbesserer".

Die Schätzungen reichten von 2500 Stück bis 900 Millionen Stück.

Die richtige Zahl lautete 83.111 Stück.

Mit der Schätzung 80.100 Stück lag Rosa Reuter aus Merkendorf am nächsten und hat von der 1. Vorsitzenden Birgit Raab das Buch mit besten Wünschen überreicht bekommen.

Vielen herzlichen Dank an Kerstin Ringler, Christa Pusch und Barbara Rauh-Pretzl, die bei der Standbetreuung ehrenamtlich mithalfen.

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Rückblick "Tagesseminare Impfen" mit Dr. Hartmann vom 29.-30. März 2014

"Impfen - zu Risiken und Nebenwirkungen" lautete die Überschrift der beiden Tagesseminare.

Dr. Klaus Hartmann war 10 Jahre lang beim Paul-Ehrlich-Institut (PEI) im Referat Arzneimittelsicherheit für die "Prüfung und Überwachung aller Impfstoffe" bis 2003 zuständig. Die Ignorierung von gehäuften ungeklärten Todesfällen (Anmerkung: durch Hexavac verursacht) durch seine Vorgesetzten führte damals dazu, dass er das PEI verließ.

Zu bedenken sei, wie er gleich zu Beginn betonte: "Geimpft würden Gesunde!"

Deshalb sei wichtig, vor der Impfung zu fragen "Ist diese Maßnahme sicher?".

Auch der Nutzen und Schaden einer Impfung sollte vorher genau gegenseitig abgewogen werden.

Um dies gut beurteilen zu können, wäre wichtig, über ein funktionierendes Meldesystem genügend Rückmeldungen über unerwünschte Arzneimittelwirkungen (= UAW)  zu erhalten.

Während seiner Zeit beim PEI gab es jedoch sehr wenige Meldungen von UAW und wenn, dann kamen die meisten Meldungen von den Impfstoffherstellern. "Nach den Studien der Hersteller kommt so gut wie nichts mehr an Meldungen." Fallmeldungen von pharmazeutischen Unternehmen sind eine Kommunikations-Einbahnstraße. Gemeldete Fälle sind nicht überprüfbar, Daten werden meistens nicht weitergegeben mit der Begründung: "Arzt hat sich geweigert, die Daten weiter zu geben".

"Deutschland ist eine Erfassungswüste. Deutschland ist ganz weit vorne im Verdrängen."

Weshalb von Ärzten, Heilpraktikern, Gesundheitsämter, Betroffenen so wenig gemeldet wird, liegt seiner Meinung daran, dass

  • erst seit Juni 2013 jede/r eine Meldung machen darf
  • wenig Werbung und Aufklärung über die Möglichkeit der Meldung einer UAW über die Website des PEI betrieben wird
  • Ärzte wenig bis kein Interesse haben, Komplikationen bei einer Maßnahme, die sie selbst durchgeführt haben, zu melden und obendrein für diese Meldung, die etwas Zeit beanspruchen kann, nichts vergütet bekommen.

DAHER: Wenn Sie jemanden kennen, dessen Kind/er nach einer Impfung krank geworden ist oder verhaltensauffällig oder ... bitte geben Sie diesen Link zum Melden von unerwünschten Arzneimittelwirkungen (UAW) weiter:

https://verbraucher-uaw.pei.de/ 

Die neuen Impfstoffe bestehen inzwischen nur noch mit einem Antigen und Aluminiumhydroxid, einem Adjuvans. "Wir wissen nicht, was Aluminiumhydroxid in unserem Körper macht." (Literaturempfehlung: Dirty little secret - Die Akte Aluminium)

Wenn Bruchstücke von Viren ins Gewebe gespritzt wird (= Antigen), dann passiert nichts. Das interessiert das Immunsystem nicht. Als Impfstoffhersteller brauche ich einen Stoff, der die Immunreaktion in Gang setzt. Deshalb sind in den Impfseren Beimischungen (Adjuvantien), welche die Bildung von Antikörpern initiieren soll. Denn würden keine Antikörper nach einer Impfung in der klinischen Studie auftreten, dann wäre kein Wirksamkeitsnachweis vorhanden. Und die Impfung würde nicht zugelassen.

Doch was fast niemand weiß: In den klinischen Studien für Impfstoffe wird von placebokontrollierten Doppelblindversuchen gesprochen. Doch in den Placebo-Gruppen wird nicht etwa ein Placebo gespritzt (= Medikament ohne Wirkstoff), sondern die Lösung ohne Anti-Gen, jedoch mit Adjuvans (= Aluminiumhydroxid). Begründung: aus ethischen Gesichtspunkten ....

Wie kann ich mich informieren

Auf der Website des Robert-Koch-Instituts (RKI) ist eine 24-seitige pdf-Datei mit "Hinweisen für Ärzte zum Aufklärungsbedarf über mögliche unerwünschte Wirkungen bei Schutzimpfungen / Stand: 2007" kostenfrei herunterzuladen. In dieser Datei sind verschiedene UAW nach Impfungen beschrieben.

Vor einer Impfung sollte jede/r sich den Beipackzettel des Impfstoffs vom Arzt geben lassen und durchlesen. Auch im Internet sind die meisten Beipackzettel des jeweiligen Impfstoffs zu finden. Einfach in die Suchmaschine eingeben ....

Auf unserer Website ist eine Literatur- und Linkliste über Bücher um das Thema Impfen herunterladbar (ganz nach unten scrollen)..

Viele weitere Informationen über die Geschichte der Impfungen, über die Verflechtungen von Ständiger Impfkommission und Impfherstellern sowie über den Weg einer Impfstoffzulassung waren für viele neue Erkenntnisse.

Mein Fazit: Ich habe viel Neues über das Thema Impfen gelernt und gehört. Für mich sind Impfungen nicht sicher.

Birgit Raab